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NOVEMBER-2017

Betriebsräte schauen genau hin und

handeln Gute Arbeit im Blick

Beschäftigte   

können   

auf   

zwei   

Ebenen   

mitbe-

stimmen:  

in  

Aufsichtsräten  

und  

in  

Betriebsräten.

Unmittelbar  

am  

Arbeitsplatz  

spürbar  

ist  

die  

Ar-

beit  

des  

Betriebsrats,  

der  

etwa  

bei  

Pausen  

und

Überstunden,   

beim   

Arbeitsschutz   

oder   

bei   

der

Eingruppierung mitredet.

Alle   

vier   

Jahre   

wählen   

Belegschaften   

ihre   

Be-

triebsräte.  

Die  

letzten  

Betriebsratswahlen  

waren

im  

Frühjahr  

2014.  

Die  

Betriebsräte  

vertreten  

die

Arbeitnehmer   

im   

Betrieb,   

in   

dem   

sie   

arbeiten

und  

der  

ein  

wichtiger  

Teil  

ihres  

Lebens  

ist.  

Mit

großem  

Einsatz  

und  

viel  

Engagement  

tragen  

die

Beschäftigten  

zum  

Erfolg  

des  

Unternehmens  

bei.

Deshalb ist die Mitbestimmung ihr gutes Recht.

Vorteile in jeder Lage

In  

Betrieben  

mit  

Betriebsrat  

gibt  

es  

nachweislich

höhere  

Löhne  

und  

sicherere  

Arbeitsplätze.Unter-

nehmen   

mit   

Betriebsrat   

zahlen   

mehr   

als   

zehn

Prozent  

höhere  

Entgelte  

als  

solche  

ohne  

ein  

ge-

wählte  

Arbeitnehmervertreter.  

Davon  

profitieren

in  

erster  

Linie  

Geringverdiener  

und  

Frauen.  

Über

den  

Betriebsrat  

bringen  

Beschäftigte  

ihre  

Ideen

und  

Innovationen  

ein.  

Betriebsräte  

entscheiden

mit  

bei  

Einstellungen,  

Entlassungen  

oder  

bei  

der

Betriebsorganisation.   

Und   

auch   

in   

alltäglichen

Fragen    

und    

individuellen    

Problemen    

unter-

stützen  

die  

Arbeitnehmervertreter  

die  

Beschäft-

igten:   

Konflikte   

mit   

Vorgesetzten?   

Fragen   

nach

der  

Eingruppierung?  

Probleme  

mit  

Diskriminier-

ung? Der Betriebsrat ist die beste Anlaufstelle.

 

Wissen, was läuft

Mit    

einem    

Betriebsrat    

wissen    

Arbeitnehmer

immer,   

was   

im   

Betrieb   

läuft.   

Denn   

der   

Arbeit-

geber   

muss   

den   

Betriebsrat   

umfassend   

infor-

mieren,  

damit  

er  

genau  

das  

tun  

kann,  

wofür  

er

gewählt  

wurde:  

die  

Interessen  

der  

Beschäftigten

vertreten,  

für  

gerechte  

Bezahlung  

und  

faire  

Ar-

beitszeitmodelle   

sorgen   

sowie   

im   

Ernstfall   

Ar-

beitsplätze sichern und Härten abfedern.

® IG Metall-Frankfurt

Arbeit sicher, fair und gesund

gestalten

Die   

Mitbestimmung   

sorgt   

im   

Betrieb   

für

gute  

Arbeit.  

Denn  

der  

Betriebsrat  

hat  

geset-

zliche   

Beteiligungs-   

und   

Mitbestimmungs-

rechte    

und    

kann    

beim    

Arbeitgeber    

das

ansprechen,  

was  

einzelnen  

Beschäftigten  

oft

nicht  

möglich  

ist.  

Auch  

wenn  

alles  

gut  

läuft

im  

Betrieb,  

sind  

Betriebsräte  

wichtig.  

Denn

gute  

Arbeit  

heißt,  

sie  

so  

zu  

gestalten,  

dass

sie  

für  

alle  

Mitarbeiter  

sicher  

und  

fair  

ist.  

Bei

all  

diesen  

Punkten  

hat  

der  

Betriebsrat  

ein

Wort mitzureden:

Arbeits- und Gesundheitsschutz

Arbeitszeit, Schichtplan und

Überstunden

Eingruppierung, Leistungsentgelt,

Boni und Akkord

Einstellungen, Versetzungen,

Kündigungen

Aus- und Weiterbildung

Arbeitsabläufen und Gestaltung der

Arbeitsplätze

Alltägliches und Soziales, wie

Parkplätze, Nichtraucherschutz oder

Radio hören.

Außerdem    

können    

die    

Arbeitnehmerver-

treter  

die  

Initiative  

ergreifen  

und  

selbst  

Vor-

schläge  

machen  

-  

für  

die  

Personalentwick-

lung,  

für  

betriebliche  

Innovationen  

oder  

für

Regelungen    

zum    

Einsatz    

von    

Leiharbeit-

nehmern und Werkverträgen.

Und was bringt der Betriebsrat

noch?

Von   

einem   

Betriebsrat   

hat   

der   

einzelne

Arbeitnehmer  

viele  

Vorteile:  

Die  

Arbeits-

zeit  

ist  

in  

Betrieben  

mit  

Betriebsrat  

kürzer

und   

geregelter   

als   

in   

Firmen   

ohne   

Be-

triebsrat   

-   

das   

gilt   

sowohl   

für   

Unter-

nehmen   

mit   

als   

auch   

für   

solche   

ohne

Tarifbindung.    

In    

Betrieben    

mit    

einem

starken    

Betriebsrat    

und    

einem    

guten,

fairen    

Management    

gibt    

es    

deutlich

weniger   

Arbeitsgerichtsverfahren   

als   

im

Durchschnitt   

der   

Betriebe.   

85   

Prozent

der  

Auszubildenden  

in  

Betrieben  

mit  

Be-

triebsrat  

sowie  

Jugend-  

und  

Auszubilden-

denvertretung   

sind   

zufrieden   

mit   

ihrer

Ausbildung.     

In     

Firmen     

ohne     

Arbeit-

nehmervertreter   

sind   

es   

nur

   

66,9   

Pro-

zent

.

Nicht        

in        

allen        

Branchen        

und

Unternehmen    

sind    

Betriebsräte    

gleich

stark  

vertreten:  

stark  

sind  

Betriebsräte  

im

verarbeitenden    

Gewerbe    

und    

in    

der

Industrie,    

relativ    

schwach    

sind    

sie    

in

unternehmensnahen       

Dienstleistungen.

Inhabergeführte  

Kleinbetriebe  

sind  

meist

betriebsratsschwach,        

managementge-

führte  

Konzernunternehmen  

haben  

meist

Betriebsräte.  

Da  

sich  

die  

Arbeitswelt  

und

die   

Arbeitsbedingungen   

rasant   

ändern,

kann   

ein   

Betriebsrat   

in   

jeder   

Form   

der

Beschäftigung beraten und unterstützen.

Betriebsverfassungsgesetz

Ab   

fünf   

Beschäftigten   

im   

Betrieb   

sind

Betriebsratswahlen   

möglich.   

So   

schreibt

es         

das         

Betriebsverfassungsgesetz

(BetrVG)    

vor.    

Es    

regelt    

auch    

deren

Aufgaben,    

Rechte    

und    

Pflichten.    

Die

Geschäftsführung  

muss  

dem  

Betriebsrat

genügend   

Zeit   

für   

seine   

Arbeit   

lassen

sowie   

Büro,   

Telefon   

und   

anderes   

zur

Verfügung stellen.

Quelle: IG Metall Frankfurt