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ZUSAMMENSETZUNG AUFSICHTSRAT NACH MONTANMITBESTIMMUNGSGESETZ
         Erläuterung: gilt im Bergbau sowie in der Eisen- und Stahlindustrie mit mehr als 1000 Beschäftigten. Paritätisch besetzt auf Anteilseigner- und Arbeitnehmerseite plus Neutralen: Anzahl der Aufsichtsräte: 11, 15 bis 21 Sitze Vorschlagsrecht der Gewerkschaften für 2 bis 4 Aufsichtsratssitze. Gewerkschaftsvertreter müssen sich genauso zur Wahl stellen wie Arbeitnehmervertreter. Wahlrecht: Betriebsräte wählen Arbeitnehmervertreter. Der Aufsichtsrat der Salzgitter-AG besteht aus 21 Mitgliedern, davon zehn Aktionärs- und zehn Arbeitnehmervertreter sowie ein weiteres neutrales Mitglied. Unsere Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat der  Salzgitter-AG könnt ihr hier einsehen.
Das   Interesse   der   Arbeitnehmer   an   der Mitbestimmung   liegt   zum   einen   darin, an    den    Entscheidungen    über    die    Ar- beitsbedingungen    beteiligt    zu    werden (betriebliche   Ebene),   und   zum   anderen auf   die   Unternehmenspolitik   Einfluss   zu nehmen (Unternehmensebene). Mitbestimmung   soll   die   unternehmeri- sche   Orientierung   an   der   Gewinnmaxi- mierung    durch    explizite    Berücksichti- gung    der    Arbeitnehmerinteressen    an langfristiger      Beschäftigungssicherheit, humanen   Arbeitsbedingungen   und   Be- teiligung   am   wirtschaftlichen   Erfolg   er-
gänzen.    Darüber    hinaus    wird    die    Mitbe- stimmung   aus   gewerkschaftlicher   Sicht   als Mittel   zur   Kontrolle   wirtschaftlicher   Macht und    Teil    einer    umfassenden    Demokrati- sierung der Wirtschaft begründet. Unternehmensmitbestimmung Gegenstand       der       Unternehmensmitbe- stimmung     sind     die     unternehmerischen Entscheidungen,    die    im    Aufsichtsrat    von Kapitalgesellschaften   fallen.   An   ihnen   wer- den    Arbeitnehmer    durch    ihre    gewählten Ver-treter   aus   dem   Unternehmen   und   aus den        im        Unternehmen        vertretenen
Gewerkschaften beteiligt. Es    bestehen    gewerkschaftsinterne    Auflagen bezüglich    der    Aufsichtsratsvergütungen.    So verlangt   etwa   die   IG   Metall,   einen   Prozentsatz der    Vergütung    als    Mandatsträgerbeitrag    an die     Hans-Böckler-Stiftung     abzuführen,     und zwar   10   %   der   ersten   3500   Euro   im   Jahr   und 95 % aller darüber hinausgehenden Bezüge.
Hier: Zuammensetzung des Aufsichtsrats nach Montanmitbestimmung
Vertreter der Arbeitnehmer aus dem Betrieb
VERTRAUENSLEUTE der IG Metall in der SALZGITTER FLACHSTAHL GmbH Werk Salzgitter
Transparente Mitbestimmung Metallerinnen    und    Metaller    müssen    Teile    ihrer Einkünfte   aus   Mitbestimmungsfunktionen   an   die Hans-Böckler-Siftung      abführen.     Den     Nachweis veröffentlicht die IG Metall in der Tantiemenliste. Darunter   fallen   zum   Beispiel   die   Tantiemen   von Aufsichtsratsmitgliedern.    Das    Geld    wird    an    die Hans-Böckler-Stiftung   abgeführt.   Die   Abführungs- pflicht   ergibt   sich   aus   der   IG   Metall-Satzung.   Auch die    Aufsichtsratsmitglieder    der    Salzgitter    Flach-
stahl    GmbH    sowie    der    Salzgitter    AG    führen diese     Gelder     ab.     Ihr     könnt     dies     aus     den Tantiemenlisten   der   IG   Metall   er-sehen,   diese werden regelmässig veröf-fentlicht. Unsere   betrieblichen   Arbeitnehmervertreter/in im Aufsichtsrat: Hasan Cakir (Aufsichtsrat SZFG & SZAG) Bernd Rabe (Aufsichtsrat SZFG GmbH) Christine Seemann (Aufsichtsrat SZFG GmbH)
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