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RESPEKT UNTEREINANDER & SOLIDARITÄT GEGENÜBER  ANDEREN…
Thomas Lehne, Betriebsrat Salzgitter flachstahl GmbH
Engagiert in Betrieb und IG Metall Viele   von   ihnen   sind   nicht   nur   einfach   Mitglieder, sondern   engagieren   sich   auch   im   Betrieb.   32   Pro- zent   der   Betriebsräte,   11   Prozent   der   Betriebs- ratsvorsitzenden    und    19    Prozent    der    stellver- tretenden   Betriebsratsvorsitzenden   haben   einen Migrationshintergrund,     dazu     28     Prozent     der Schwerbehindertenvertreter. "Kolleginnen   und   Kollegen   mit   Migrationshinter- grund   leisten   einen   großen   Beitrag   für   gute   und faire    Arbeitsbedingungen",    sagt    Vanessa    Barth, die    den    Bereich    Zielgruppenarbeit    und    Gleich- stellung   beim   IG   Metall-Vorstand   leitet.   "Und   die IG   Metall   weiß   ihr   Engagement   zu   schätzen",   be- tont Barth. Auch    in    der    Gewerkschaftsarbeit    sind    viele    Mi- grantinnen   und   Migranten   aktiv.   37   Prozent   der Vertrauensleute,   also   der   Ansprechpartner   der   IG Metall   für   die   Belegschaften,   sind   ausländischer Herkunft.   33   Prozent   der   Vertrauensleute   werden von   Migranten   geleitet.   Die   starke   Präsenz   in   der betrieblichen     Gewerkschaftsarbeit     gibt     ihnen auch   in   der   IG   Metall   eine   starke   Stimme.   So   stel- len   sie   38   Prozent   der   gewählten   Vertreterinnen und   Vertreter   der   Belegschaften,   die   über   die   Ar- beit   der   örtlichen   Geschäftsstellen   der   IG   Metall entscheiden.   Bei der IG Metall funktioniert Integration Für    Vanessa    Barth    belegen    die    Ergebnisse    der Studie,   "dass   die   IG   Metall   einen   Raum   für   gleich- berechtigte   Zusammenarbeit   von   Menschen   mit und     ohne     Migrationshintergrund     bietet.     Hier funktioniert    Integration."    Schon    in    den    1990er- Jahren   ergab   eine   Umfrage   unter   Einwanderern in   Nordrhein-Westfalen,   dass   die   Gewerkschaften die   Organisationen   sind,   die   ihnen   am   meisten helfen,   Kontakt   zu   Deutschen   zu   finden   und   in der neuen Heimat heimisch zu werden.
Gleichberechtigung    gehört    zum    Markenzeichen der   IG   Metall,   festgeschrieben   in   ihrer   Satzung. Darin   unterstreicht   sie,   dass   sie   die   Gleichstel- lung   aller   Menschen   "aktiv   fördert,   unabhängig von   ethnischer   Herkunft,   Religion   oder   Weltan- schauung".   Auch   die   Mitbestimmung   Im   Betrieb, so   Vanessa   Barth,   "trägt   viel   zu   einem   diskrimi- nierungsfreien Miteinander bei". Politisch kompetente Ansprech- partnerin Mit   fast   einer   halben   Million   -   oft   sehr   engagier- ten   -   Mitgliedern   mit   Migrationshintergrund   sieht sich   die   IG   Metall   als   wichtige   und   kompetente Ansprechpartnerin   für   politische   Entscheidungs- träger,   wenn   es   um   Integration   und   Einwander- ung geht. Zu    den    politischen    Forderungen,    die    die    IG Metall    stellt,    gehört    ein    Einwanderungsgesetz und     der     Erhalt     der     doppelten     Staatsbürger- schaft.   Die   IG   Metall   setzt   sich   zudem   dafür   ein, im   Ausland   erworbene   schulische   und   berufliche Abschlüsse anzuerkennen. Denn   die   Studie   hat   auch   etwas   gezeigt,   das   viele überraschen    wird:    Beschäftigte    mit    Migrations- hintergrund    haben    öfter    mittlere    Reife    oder Abitur   und   zusätzlich   einen   erlernten   Beruf   als Deutsche   ohne   Migrationshintergrund.   Aber   40 Prozent   bekamen   ihre   ausländischen   Abschlüsse hier nicht anerkannt.
INFORMATION:
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Respekt auch bei der Salzgitter Flachstahl GmbH
Respekt-Bericht von der KBR-Vollkonferenz der Salzgitter AG, Länge: 3:13 min, Film bei youtube Interview mit Hasan Cakir, KBR-Vorsitzender
„Jeder hat das Recht auf Leben und körperl- iche Unversehrtheit.“  Art. 2 GG Video starten
VERTRAUENSLEUTE der IG Metall in der SALZGITTER FLACHSTAHL GmbH Werk Salzgitter
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