Stahl ist Zukunft
STAHL IST ZUKUNFT Die     Stahlindustrie     steckt     in     der Krise.    Der    neue    Emissionsrechte- Handel   in   Europa   könnte   sie   extrem viel   kosten   –   1   Milliarde   Euro   pro Jahr!     Zudem     verzerrt     der     billige China-Stahl den Wettbewerb. Deshalb    organisiert    die    IG    Metall bundesweit   die   Aktionswoche   „Stahl ist   Zukunft“   und   fordert   eine   Lösung des   Problems:   in   Brüssel   und   Berlin, auf allen politischen Ebenen. Auch    die    Stahlarbeiter    aus    Salz- gitter   sind   bei   unzähligen   Aktionen in   Salzgitter,   in   Brüssel   und   anders- wo immer wieder aktiv beteiligt. Hier     berichten     wir     von     unseren Aktionen     für     den     Erhalt     unserer Arbeitsplätze…
"300.000 Arbeitsplätze sind 300.000 Argumente für den Erhalt der europä- ischen Stahlindustrie". Gegen Billigimporte und ungleichen Wettbewerb!“
Die   Stahlindustrie   steckt   in   der   Krise.   Der   neue   Emissionsrechte-Handel   in   Europa   könnte sie   extrem   viel   kosten   –   1   Milliarde   Euro   pro   Jahr!   Zudem   verzerrt   der   billige   China-Stahl den   Wettbewerb.   Deshalb   organisiert   die   IG   Metall   bundesweit   die   Aktionswoche   „Stahl   ist Zukunft“    und    fordert    eine    Lösung    des    Problems:    in    Brüssel    und    Berlin,    auf    allen politischen   Ebenen.   Die   damalige   aufstrebende   Stahlindustrie   Europas   hat   Europa   erst   zu
dem     gemacht,     was     es     heute     ist. Natürlich     ist     die     Umwelt     ein     sehr wichtiger     Aspekt     der     nachhaltigen Stahlproduktion.    Es    gilt    die    perfekte Balance     zwischen     Klimaschutz     und Arbeitsplatzerhaltung    zu    finden.    Eine starke     Industrie     und     nicht     Speku- lationen   an   den   Kapitalmärkten   haben Europa    groß    gemacht.    Um    das    zu bewirken,   ist   schnelles   und   wirksames Handeln   notwendig,   betont   Jörg   Hof- mann, Vorsitzender der IG Metall. Was ist das Problem? Die    Europäische    Union    (EU)    will    den Ausstoß     von     Treibhausgasen     (CO2) senken   –   um   40   Prozent   bis   2030   im Vergleich    zu    1990.    Wer    die    Umwelt verschmutzt,    soll    zahlen.    Sprich,    er muss    Emissionsrechte    kaufen,    „CO2- Zertifikate“. Was ist die Lösung? Die     EU     sollte     bessere     Anreize     zur Verringerung   des   CO2-Ausstoßes   set- zen.     Nicht     die     Verschmutzung     der Umwelt   soll   Geld   kosten,   sondern   um- gekehrt:     Je     sauberer     jemand     Stahl
produziert,   desto   weniger   Verschmutzungsechte muss   er   kaufen.   Das   spornt   an,   die   Produktion noch   energieeffizienter   zu   gestalten.   Die   10   Pro- zent   effizientesten   Anlagen   müssen   kostenfreie Zertifikate erhalten War’s das? Nein.    Der    Stahlindustrie    macht    nicht    nur    der womöglich   steigende   Preis   für   CO2-Zerfikate   das Leben   schwer.   Auch   der   Stahl   aus   China.   Er   ist billig,   weil   der   Staat   die   Produktion   subvention- iert.   Jetzt   überschwemmt   billiger   China-Stahl   den Rest der Welt.
Video:  IG Metall Aktionen für den Erhalt der Stahlindustrie in Deutschland und Europa..
Film: Stahlaktionstag in Salzgitter, über 4000 Stahlarbeiter demonstrieren gegen die EU-Politik und den Billigstahl auserhalb der EU. Eine Foto- Dokumentage, erstelllt von Thomas Lehne
Musik-Video: Jugendvertreter aus dem Stahlwerk aus Hennigsdorf haben eine Musikvideo erstellt und selbst gesungen (”Nur Stahl ist härter als wir!”) Tolles Video - sehenswert!!
Video: “Ein Herz aus Stahl” Film zur Aktionswoche der Stahlin- dustrie in Brüssel
Weitere Informationen im Internet
Hinweis: Für die Filme muss die Internetseite youtube.de freigeschaltet sein!
VERTRAUENSLEUTE der IG Metall in der SALZGITTER FLACHSTAHL GmbH Werk Salzgitter
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